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| ...und grünen Bergen, Spinatbergen. Fast ein Kilo schönster italienischer Wurzelspinat türmte sich letzte Woche bei mir in der Küche und schon bald war klar, wie dieser, zumindest ein Teil davon, enden würde. Als Malfatti, (die „Schlechtgemachten“, von wegen!) oder, wie die Spinat-Ricotta-Knödel auch genannt werden, als Strangolapreti: Priesterwürger. Ja, den frommen Herren soll Angesichts eines Tellers grüner Nocken jeweils jegliche Selbstbeherrschung abhanden gekommen sein, was zum unkontrollierten Verzehr dieser trentinischen bzw. umbrischen Köstlichkeit führte und schließlich im Erstickungstod endete... o! poverini! ...nun, se non è vero... egal, ich kann die Padres gut verstehen – man bekommt tatsächlich fast nicht genug davon! Vielleicht ging es ja einst auch in dem Kloster, irgendwo in Umbrien, inmitten grüner Hügel, so zu und her... Neugierige finden hier mehr zu dem heute als Hideaway genutzten alten Gemäuer. Ich war selbst nie dort – hätte allerdings nichts dagegen: Ruhe, Yoga, vegetarisches Essen, ein Hamam. Und das alles eingebettet in die malerische Landschaft Umbriens... ziemlich verführerisch... wie ein Teller Malfatti... |
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1/18/2016
VON GRÜNEN HÜGELN...
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11/04/2015
DALI, DALI!
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Im Dal-Rezept meiner kochenden Arbeitskollegin Nadine (wir erinnern uns an den erfrischenden Wassermelonen-Feta-Salat!), das sie mir einst im Frühling schenkte, dann in meinem Kopf übersommerte und jetzt endlich an kalten Abenden zum Zuge kommt, werden die Gewürze in TL angegeben, so wie es in den meisten Rezepten üblich ist. Doch wieviel ist ein Teelöffel eigentlich? Bei solch intensiven Gewürzen kann es schnell zu viel sein. Das fängt schon bei der Größe des Löffels an, denn da gibt es keine Norm. Ist ein glatt gestrichener oder ein gehäufter TL gemeint? Was ist richtig? Wie so oft beim kochen, liegt die Wahrheit wohl im eigenen Ermessen, in den geschmacklichen Vorlieben, vor allem aber in der Erfahrung.
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