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4/05/2018
FETA IN LOVE
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1/05/2017
EINFACH WENIGER
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Vollgestopfte Kühlschränke? Anstrengende, mehrgängige Menüs? Zuviel Glühwein und Geschenke, Glitter und Glimmer? Oder sogar Glamour? Genug davon! Jetzt sehnen sich viele nach weniger, nach einfach.
Ein Rezept, das diesem Anspruch gerecht wird, habe ich in Ursula Furrer-Heims Backbuch mit dem schlichten Titel Cake entdeckt. Genial einfach und schnell verspricht der Untertitel auf dem schwarzen Cover. Es stimmt! Auf meine Wahl, auf Großmutters Haferflocken-Cake, trifft das zu. Ohne viel Aufwand kommt ein zart duftender und durch die geraffelten Äpfel angenehm feuchter Kuchen aus dem Ofen. Ein purer Genuss – zu Tee und Winterlandschaft.
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Doch auch passend zu allen anderen Jahreszeiten versammelt das Buch eine bunte Mischung sehr unterschiedlicher von der Autorin in ihrer Babypause entwickelter Cake-Rezepte. Daneben eine Reihe Tipps und Tricks für ein perfekt gelungenes Gebäck aus der Kastenform. Das muss übrigens nicht immer süß sein oder man lässt den Ofen gleich mal weg. Ein Kapitel widmet sich Pikanten Cakes, ein anderes den kühlen Ungebackenen. Doch die gehören dem Sommer... Erst einmal genießen (oder überstehen) wir jetzt noch den Winter, mit Hafer- und Schneeflocken! Frohes neues Jahr!
Ursula Furrer-Heim: Cake. AT-Verlag. 144 Seiten. CHF 26.90.
Erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Verlag.
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1/25/2016
WENNS EINEN WURMT
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9/11/2015
EIN SUPPLEMENT
Keine Bange, diese Grautöne präsentierte uns der Himmel letzten Sonntag. Das drückte gleich etwas auf die Stimmung – wars das jetzt mit dem Sommer? Scheinbar nicht! Ein Wochenende schenkt er uns noch, mit einer Extraportion Sonne – und jeder der kann, wird es irgendwie draußen verbringen. Ich habs auch vor! Inklusive Wanderschuhe... mal sehen, wohin sie mich tragen. Alle aber, die in der Nähe einer Küche bleiben, ziehen das Spätsommerglück, einen Streuselkuchen, einfach aus dem Ofen! Die Zwetschgen, die noch da sind, jetzt weich und saftig, freuen sich auf jeden Fall, doch noch zum Einsatz zu kommen.
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Ich wünsche allen ein wunderschönes, sommerliches Wochenende, im Garten, am Wasser, auf einem Berg oder, immer eine gute Variante, in der Küche! Und danach, lieber Herbst, darfst du kommen – ich freue mich auf dich!
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Zwetschgenstreusel
Für ein Ofenblech
(Die Mengen lassen sich gut halbieren oder, was ich gemacht habe, dritteln, für eine Form von 36 x 28 cm)
Zutaten
1 kg Zwetschgen
Streusel:
150 g kalte Butter
200 g Mehl
120 g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Zimt
Teig:
150 g weiche Butter
100 g Zucker
3 Eier
1 Prise Salz
375 g Mehl
3 TL Backpulver
100 ml Milch
Zubereitung
Die Zwetschgen waschen, entsteinen und halbieren oder vierteln, je nach Grösse der Früchte.
Streusel:
Die Butter in kleine Stücke schneiden und mit Mehl, Zucker, Salz und Zimt in einer Schüssel mit dem Mixer zu Streuseln verrühren. Man kann alles auch mit den Fingern zerreiben, leicht zusammendrücken, bis sich mittelgroße Streusel bilden.
Ofen auf 200°C vorheizen.
Blech (oder Form) buttern und mit Mehl bestäuben.
Teig:
Butter und Zucker mit dem Mixer cremig rühren.
Eier einzeln aufschlagen und unterrühren. Die Prise Salz dazu geben.
Mehl und Backpulver vermischen und abwechselnd mit der Milch (ca. 3x) unter die Butter/Zucker-Masse mischen. Der Teig soll schwer sein, beim Hochheben des Mixers langsam abfallen.
Nun den Teig auf das Blech (oder in die Form) geben und mit einem Teigschaber gleichmäßig verteilen.
Die Zwetschgen eng darauf verteilen und zum Schluss die Streusel darüber streuen.
Auf mittlerer Schiene ca. 35 Minuten backen bis der Kuchen etwas aufgegangen und gebräunt ist.
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8/10/2015
IN DEN SOMMER BEISSEN
Leider gehöre ich, wie Statistiken jedes Jahr neu verkünden, zum stetig wachsenden Bevölkerungsteil der Allergiker. Es gibt kaum eine rohe Frucht, in die ich einfach unbeschwert reinbeißen kann, ohne dass es bald darauf im Gaumen juckt, die Lippen brennen und ich es wieder einmal bitter bereue. Als wärs die Sündenfrucht. Richtig, auch der Apfel gehört in mein Repertoire der verbotenen Früchte, aber vor allem und ausgerechnet Steinobst ist Gift!
Dabei verbinde ich schönste Kindheitserinnerungen mit diesen Früchten — in einen Pfirsich beißen war wie in den Sommer beißen. Kirschen naschen bis zum umfallen, dunkelviolett verschmierte Münder... nun, diese Zeiten sind vorbei, ich bin kein Kind mehr, dafür allergisch, doch dies soll kein Grund zur Verzweiflung oder gar Verzicht sein. Schließlich entwickelt man seine Strategien...
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Eine davon heißt Obstkuchen, sozusagen frei nach Marie Antoinette "Wer kein Obst verträgt, der soll eben Kuchen essen!" Das berühmte Zitat, das hartnäckig an der einst schillernden und verhassten Königin klebt wie warmer Mürbeteig, obwohl es ihr nachweislich fälschlich zugeschrieben wurde, nehme ich mir in dieser abgeänderten Form natürlich gerne zu Herzen.
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Und den Mürbeteig gleich dazu. Aber bitte nicht warm – das Mürbeteig-Thema schlechthin, denn vor allem über die Butter-Temperatur gehen die Meinungen auseinander. Die einen schwören auf ganz kalte Butterstücke, bei anderen kann die Butter zimmerwarm sein, ich sah sogar schon Rezepte, da hieß es „Butter, sehr weich“. Wie auch immer, in Kombination mit Früchten der ideale Partner. Und gar nicht so schwer herzustellen. Nur schnell muss es gehen. Vielleicht nennt man den Teig auch aus diesem Grund 1, 2, 3-Teig, vor allem aber, weil beim Mürbeteig die grundsätzliche Formel gilt: Ein Teil Zucker, zwei Teile Fett (Butter), drei Teile Mehl.
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Varianten gibt es unzählige und jeder macht den Teig etwas anders. Das Rezept, das ich verwende, entspricht auch nicht pedantisch dieser Formel, ergibt aber wie ich finde einen sehr feinen Teig, gemacht für Früchte...wie man sehen kann, konnte ich mich schwer festlegen für welche. Schließlich wählte ich meine Favoriten, im Grunde die Klassiker: Aprikosen und Zwetschgen (endlich sind sie da!), einmal mit Guss, einmal ohne und da ich noch Teig übrig hatte: Himbeeren! Diese kann ich zwar problemlos auch roh essen, aber wer will das schon in Konkurrenz zu einer tarte aux framboises...
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Doch egal für welche Früchte man sich entscheidet, für einen Obstkuchen backt man den Teig erst blind, d.h. man backt den Teig vor, indem man den Teig in der Form mit einer Gabel einsticht, anschließend mit einem zugeschnittenen Backpapier auslegt, dieses mit Hülsenfrüchten beschwert und für 10 Minuten in den vorgeheizten Ofen schiebt. Die Hülsenfrüchte lassen sich anschließend gut mit dem Backpapier herausheben und gleich für den nächsten Kuchen verwenden, damit man jederzeit wieder in den Sommer beissen kann! Die Rezepte dazu gleich im Anschluss an die Bilder.
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Obstkuchen
Teig*:
250g Mehl
150g Butterstücke (Kalt bis Raumtemperatur)
30g feinster Zucker
60g Puderzucker
80g gemahlene Mandeln
1 Ei, verquirlt
1 Prise Salz
Zubereitung
Alle Zutaten zügig zu einem homogenen Teig verarbeiten, von Hand oder mit dem Knethaken des Mixers. Zu einer Kugel formen, möglichst luftdicht in eine Haushaltsfolie verpacken und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben.
Vor dem Gebrauch eine Viertelstunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen.
Der Teig lässt sich problemlos 3-4 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Im Tiefkühler 6 Wochen.
*Diese Teigmenge war ausreichend für vier kleine Kuchen (+/- 20cm Durchmesser).
Aprikosen Tarte
Durchmesser 22cm
Zutaten
12 Aprikosen
2 EL Zucker
1 EL gemahlene Mandeln
Butter für die Form
Puderzucker zum bestäuben
Teig:
wie oben beschrieben
Guss:
100g Crème fraîche
1 Eigelb
30g Zucker
Zubereitung
Aprikosen entsteinen, vierteln, mit den Schnittflächen nach oben auf einen Teller legen und mit 1 EL Zucker bestreuen.
Ofen auf 180°C vorheizen.
Tarte-Form buttern.
Backpapier auf einer geraden Ablage auslegen, mit etwas Mehl bestreuen, ebenso das Wallholz.
Den Teig etwas größer als die Tarte-Form rund und dünn auswallen, ohne das er reißt.
Die Form mit dem Teig auslegen und mit einer Gabel einstechen, damit sich keine Blasen bilden. Ein auf die Tart-Form zugeschnittenes Stück Backpapier auf den Teig legen, mit Hülsenfrüchten beschweren, in den Ofen schieben und 10 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen, die Hülsenfrüchte mit dem Backpapier herausheben (kann man wieder verwenden), den Teig-Boden mit je 1 EL Zucker und Mandeln bestreuen und die Aprikosen darauf verteilen. Die Aprikosen wiederum mit einem TL Zucker bestreuen und den Guss gleichmäßig darüber gießen. 30-35 Minuten bei 180° C backen.
Auskühlen lassen mit Puderzucker bestäuben und am besten sofort genießen.
Himbeer Tarte
Durchmesser 22 cm
Zutaten
250g Himbeeren
2EL Zucker
Butter für die Form
Puderzucker zum bestäuben
Teig:
wie oben beschrieben
Guss:
150g Crème fraîche
1 Eigelb
30g Zucker
1 Paket Vanillezucker
Zubereitung
Ofen auf 180°C vorheizen.
Tarte-Form buttern.
Backpapier auf einer geraden Ablage auslegen, mit etwas Mehl bestreuen, ebenso das Wallholz.
Den Teig etwas größer als die Tarte-Form rund und dünn auswallen, ohne das er reißt.
Die Form mit dem Teig auslegen und mit einer Gabel einstechen, damit sich keine Blasen bilden. Ein auf die Tarte-Form zugeschnittenes Stück Backpapier auf den Teig legen, mit Hülsenfrüchten beschweren, in den Ofen schieben und 10 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen, die Hülsenfrüchte mit dem Backpapier herausheben (kann man wieder verwenden), den Teig-Boden mit 1 EL Zucker bestreuen und die Himbeeren darauf verteilen. Die Himbeeren wiederum mit einem TL Zucker bestreuen und den Guss gleichmäßig darüber gießen. 30-35 Minuten bei 180° C backen.
Auskühlen lassen mit Puderzucker bestäuben und am besten sofort genießen.
Zwetschgen Tarte (ohne Guss)
Durchmesser 18 cm (ich habe eine Springform verwendet)
Zutaten
6 große Zwetschgen
1 EL Zucker
1 EL Zucker mit 1/2 TL Zimt vermischt
10 g Butter
Butter für die Form
Puderzucker zum bestäuben
Teig:
wie oben beschrieben
Zubereitung
Zwetschgen entsteinen, vierteln, mit den Schnittflächen nach oben auf einen Teller legen und mit 1 EL Zucker bestreuen.
Ofen auf 180°C vorheizen.
Form buttern.
Backpapier auf einer geraden Ablage auslegen, mit etwas Mehl bestreuen, ebenso das Wallholz.
Den Teig etwas größer als die Form rund und dünn auswallen, ohne das er reißt.
Die Form mit dem Teig auslegen und mit einer Gabel einstechen, damit sich keine Blasen bilden. Ein auf die Form zugeschnittenes Stück Backpapier auf den Teig legen, mit Hülsenfrüchten beschweren, in den Ofen schieben und 10 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen, die Hülsenfrüchte mit dem Backpapier herausheben (kann man wieder verwenden), den Teig-Boden mit dem Zimt-Zucker bestreuen und die Zwetschgen darauf verteilen Die Zwetschgen wiederum mit einem TL Zucker bestreuen, und die Butter als Flocken darüber verteilen. 30 Minuten bei 180° C backen.
Auskühlen lassen mit Puderzucker bestäuben und am besten sofort mit Schlagsahne genießen.
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Bild 2, links Marie Antoinette
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