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Ricotta Cheesecake glutenfrei Menge für kleine Springform (Durchmesser ca. 17 cm) Zutaten Boden 20 g Butter, geschmolzen 30 g Haferflocken, glutenfrei 30 g gemahlene Mandeln 1 EL Honig 1 Prise Salz Käsemasse 250 g Ricotta 250 g Magerquark 1 Prise Salz 1 Pkt. Vanillezucker 60 g Zucker 2 Eier 20 g Maizena Zubereitung Ofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, ebenso die Ränder. Dazu das Backpapier in randhohe Streifen schneiden. Auf den Rand der Form etwas weiche Butter streichen und das Backpapier ankleben. Die Form rundum mit Alufolie einpacken, damit sie schön dicht ist. Die Zutaten für den Boden in einer Schüssel gut vermischen, auf dem Boden der Form verteilen und mit einer Gabel zu einer gleichmäßigen Fläche andrücken, evtl. auch etwas den Rand hoch. Für 10 Minuten in den Ofen geben, mittlere Schiene. Form herausnehmen und zur Seite stellen. Für die Käsemasse alle Zutaten bis auf die Eier und das Maizena verrühren. Dann die Eier einzeln einrühren. Zum Schluss das Maizena durch ein Sieb dazu geben und alles zu einer glatten Masse verrühren. Masse in die Form gießen. Dann die Form 2 bis 3 Mal etwas anheben und auf die Arbeitsfläche schlagen, so verschwinden mögliche Luftbläschen aus der Masse. Die Form in den Ofen geben, nach 15 Minuten die Temperatur auf 160 °C reduzieren und weitere 45 Minuten backen. Einen Cheesecake sollte man nie großen Temperaturunterschieden aussetzen, so vermeidet man Risse in der Oberfläche. Darum: Den Ofen ausschalten, aber nicht öffnen. Erst nach ca. 1 Stunde die Ofentüre mithilfe eines Kochlöffels einen Spalt breit offenlassen. Nach ca. einer weiteren Stunde den Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen. Dann mindestens 8 Stunden in der Form in den Kühlschrank stellen, am besten über Nacht. Mit frischen Himbeeren, einem Himbeercoulis, oder jetzt im Spätsommer mit einem Zwetschgenröster, ein un-verzicht-barer Genuss! ALL IMAGES©TableTales |
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9/16/2020
VERZICHT
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1/05/2017
EINFACH WENIGER
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Vollgestopfte Kühlschränke? Anstrengende, mehrgängige Menüs? Zuviel Glühwein und Geschenke, Glitter und Glimmer? Oder sogar Glamour? Genug davon! Jetzt sehnen sich viele nach weniger, nach einfach.
Ein Rezept, das diesem Anspruch gerecht wird, habe ich in Ursula Furrer-Heims Backbuch mit dem schlichten Titel Cake entdeckt. Genial einfach und schnell verspricht der Untertitel auf dem schwarzen Cover. Es stimmt! Auf meine Wahl, auf Großmutters Haferflocken-Cake, trifft das zu. Ohne viel Aufwand kommt ein zart duftender und durch die geraffelten Äpfel angenehm feuchter Kuchen aus dem Ofen. Ein purer Genuss – zu Tee und Winterlandschaft.
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Doch auch passend zu allen anderen Jahreszeiten versammelt das Buch eine bunte Mischung sehr unterschiedlicher von der Autorin in ihrer Babypause entwickelter Cake-Rezepte. Daneben eine Reihe Tipps und Tricks für ein perfekt gelungenes Gebäck aus der Kastenform. Das muss übrigens nicht immer süß sein oder man lässt den Ofen gleich mal weg. Ein Kapitel widmet sich Pikanten Cakes, ein anderes den kühlen Ungebackenen. Doch die gehören dem Sommer... Erst einmal genießen (oder überstehen) wir jetzt noch den Winter, mit Hafer- und Schneeflocken! Frohes neues Jahr!
Ursula Furrer-Heim: Cake. AT-Verlag. 144 Seiten. CHF 26.90.
Erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Verlag.
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8/31/2015
KEINE KNETE!
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| 2006 publizierte der New York Times Food Journalist Mark Bittmann ein Rezept in seiner Kolumne The Minimalist, das sich in Windeseile herumsprach und sich in der Blogosphäre verbreitete wie ein Lauffeuer. Bis heute gibt es wohl kaum einen Foodblog, der noch nicht über dieses Wunder aus der Backstube, Jim Lahey's No-Knead-Bread, berichtet hat. |
4/22/2015
ANLEITUNG ZUM KÖNIG SEIN
Träumen sei gestattet. Von Schlössern. Von Frankreich. Von einem Ort an dem alles zu stimmen scheint – von der Kuchengabel bis zum Damenportrait im petrolblauen Badezimmer.
In der Bretagne, in der Nähe von Nantes, lassen sich solche Träume leben. Zumindest tut dies ein holländisches Ehepaar, das vor zehn Jahren nach Frankreich ausgewandert ist und nun dieses Château aus dem späten 18. Jahrhundert bewohnt. Das einst verschlafene Juwel, ganz im Stil von Louis XVI erbaut, wurde offensichtlich mit viel Leidenschaft wach geküsst, jedes Detail zeugt von einer sorgfältigen und sehr aufwendigen Renovation — hier floss – und fließt vermutliche immer noch – literweise Herzblut.
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Allein schon die Wände sind in einem äußerst arbeitsintensiven Verfahren gestrichen, das einen acht(!)schichtigen Auftrag der Farbe erfordert. Mon dieu... dementsprechend betörend schön ist das Ergebnis. Der gewählte, sanfte Farbton in den Wohnräumen, von – wie könnte es anders sein – Farrow & Ball, harmoniert wunderbar mit der Einrichtung, die sich, Individualität und glückliches Händchen sei Dank, nicht nur aus Designer-Stücken zusammensetzt, sondern dem Schloss erst durch ausgesuchte Antiquitäten, Trouvaillen von Flohmärkten und Reisen den unwiderstehlichen Charme verleiht.
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Die Küche – ja! – ist sehr Design (von Vipp) und in ihrer Einfachheit ein Prunkstück. Dänisch, schlicht, funktional, schwarz — ich glaube, sie könnte nicht besser gewählt sein. Der ideale Kontrast zum alten Gemäuer, von dem man sich wünschen würde, es könnte erzählen...
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...doch zurück in unsere Zeit, genau, ins Internet. Dort stieß ich zufällig auf das Bild dieser Küche, das mich nach einiger Googlerei schließlich auf die Webseite des dänischen Fotografen Anders Hviid führte. Neben anderen Projekten ist hier eine ganze Fotoserie des Schlosses zu sehen, die träumen und schwelgen lässt – und mich fast vergessen ließ, dass ich noch einen Kuchen im Rohr habe! Selbstverständlich passend zum Château, mit der Königin der Beeren – aux framboises.
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Der Kuchen ist so schlicht, eigentlich eher alltäglich als königlich, aber wer ihn serviert...
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...im lauschigen jardin...
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...oder im eleganten salon...
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...kann sicher sein, mit Lob, Freude und Glück gekrönt zu werden! Backen macht Könige, auch wenn man gerade kein Schloss in Frankreich bewohnt – wer es ausprobieren möchte, findet das Rezept dazu, wie immer, im Anschluss an die Bilder.
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4/07/2015
TRÖSTE MICH SOFORT!
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3/09/2015
DES MÜLLERS LUST...
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| ...ist bekanntlich das Wandern. Bei dem Prachtwetter, das Zürich seit Freitag vergönnt ist, schlage ich eine Wanderung an den äußeren Rand der Stadt vor, zur Mühle Tiefenbrunnen. Der imposante Bau aus der Belle Epoque wurde 1890 zuerst als Brauerei gebaut, nach einem knappen viertel Jahrhundert aber bereits zur Mühle umfunktioniert. Scheinbar ist Brot doch wichtiger als Bier... nun, hier scheiden sich vermutlich die Geister... auf jeden Fall wurde die nächsten 70 Jahre nüchtern und unermüdlich Tag und Nacht Getreide gemahlen. |
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| In den 80er Jahren folgte die Umnutzung – Geschäfte, Wohnungen, ein Fitnessstudio, ein Theater, ein Restaurant und das Museum Mühlerama vereinen sich seither im Sichtziegelbau zum urbanen Chic. Erhalten geblieben, und Herzstück des Museums, ist die alte Industriemühle, die auch heute noch für Schauzwecke im Rahmen der Dauerausstellung betrieben wird. Daneben bietet das Mühlerama ein vielfältiges Angebot an Sonderausstellungen und Veranstaltungen. Und wie es sich für ein Museum gehört, gibt es auch hier einen Shop, der unter anderem wunderbare, unterschiedliche Mehlsorten anbietet. Ich decke mich jeweils mit dem Zopfmehl ein. Dieses eignet sich übrigens nicht nur für den Butterzopf... |
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| ...sondern auch hervorragend für eine Challa, sozusagen dessen michlfreies Pendant. In der jüdischen Tradition besetzt die Challa einen wichtigen kulinarischen, aber auch symbolischen Part beim Schabbat-Mahl und an allen Festtagen. Dazu bietet sie eine wunderbare Möglichkeit auch mit einer Milchunverträglichkeit nicht auf den Zopf am Wochenende verzichten zu müssen. Und so einfach und durchaus lustvoll geht es ohne Milch und Butter, das Rezept im Anschluss an die Bilder. |
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